Sonntag, 10. Mai 2015

Das Ende unseres Kampfes

Es wird die erste von vielen sein.
aufjedenfall von meinen.
doch so abrupt.
so ohne Erklärung und Verständnis.
Einfach ohne einen Kampf
Wer weiß, vielleicht habe ich zu lange gekämpft
stand so lange auf dem einen Schlachtfeld
gegen den einen Gegner
gegen die eine Angst
ich war bereit weiter zu machen
war bereit weiter zu gehen
um um meiner Welt zu kämpfen
bis ich blutend am Boden lag

Doch wer weiß vielleicht hast du mich sogar gerettet
hast gesehen wie ich fast zu Boden ging
hast verstanden das ich bald breche
und hast deswegen aufgegeben
ließt dein eigenes Schwert fallen
was das ganze Schlachtfeld stillhalten ließ
sagtest: Wir haben die Schlacht verloren!
wusstest das du damit richtig liegst

Nun liege ich zwar am Boden
blutend und vor Schmerzen schreiend
weiß nicht wohin und weshalb es so endet
ich wäre bereit gewesen mein Schwer noch Jahre zu gebrauchen
doch nun denke ich ich muss dir danken
für dein Aufgeben und fallen lassen
dafür, dass du verstanden hast
das ich sterbe wenn ich nicht los lass

Nun muss ich mich erholen
von der größten Schlacht die ich je geschlagen hab
und auch wenn ich nun lange auf dem Boden liege
werde ich aufstehen so bald ich kann
diesen Schmerz muss ich nun lange ertragen
ohne ihn wirklich zu verstehen
halte mein Schwert zwar noch in der Hand
werde es doch so schnell nicht wieder heben
erst muss der Schmerz vergehen
bis ich neuem wieder stehe

Doch der Kampf hat sich gelohnt
über all die Jahre
drum dank ich dir für all das
doch nur für das wahre.

Mittwoch, 8. April 2015

Weit Weit Weg

Weit Weg
Wo auch immer
Liegt ein Land
Ohne sorgen
Ohne Last
Was dich ruft
Mit Abenteuern
Mit einer Stimme voller Klänge
Voller Farben und Geräuschen
Die du noch nie vermutet hast
Dieses liegt dir zu Füßen
Wartet auf dich schon so lange
Doch nun ist die eine Frage
Bist du bereit zu gehen?
Bereit, alles auf zu geben?
Um Magie zu erleben?

Dienstag, 31. März 2015

Long, Long time ago.

Okay, ich dachte ich schau hier nie wieder rein. Ich dachte es wäre vorbei.
Aber das ist es nicht. Wie konnte es auch? Es ist ein Teil mir und wird für immer eins sein. Diese Gedanken, diese Gefühle. Aber es ist anders geworden, sehr anders. Es ist wie ein kurzer Ausbruch, fast wie Schluckauf. Ich versuche zu kämpfen, wirklich.
Mein erster Post ist fast drei Jahre her. Drei Jahre. Wie lange kann ein Mensch leben ohne am richtigen Ort zu sein? Wie lange kann jemand Heimweh haben? Ich muss sagen, vieles hat mir auch geholfen. Wirklich. So viele Geschichten die ich in mir gesammelt habe, so viel Magie die in meinem Kopf herumschwebt. Sie ist immer da, ich kann immer auf sie zugreifen. Das hilft. Aber es tut auch weh. Diese Dinge immer da zu haben und doch zu wissen, dass das eigene Leben nie so sein wird. Das es unglaublich unwahrscheinlich ist solche Dinge zu erschaffen oder wirklich einmal dort zu sein, wo man hingehört und auch nie die Personen treffen zu können, welche einem so viel beigebracht haben und einem so viel bedeuten. Ihnen nicht einmal danken zu können. Aber man sollte sich damit abfinden. Es ist wie es ist, nicht wahr?

Ich glaube ich bin selbstständiger geworden. Ich brauche nicht mehr zu klammern, mich nicht nur noch durch eine Liebe definieren. Feststecken ist nie gut aber das habe ich auch nie. Ich habe mich immer irgendwie verändert. Ob gut oder schlecht lässt sich nicht sagen aber selbst im letzen Jahr ist so viel anders geworden. Vielleicht fange ich wieder an meine kleinen Gedichte zu schreiben. Wer weiß. Ich glaube ich brauche das.

Dienstag, 6. Mai 2014

Long, long time

Es ist ewig her, dass ich geschrieben hab. Ewig her, dass ich meine alten Wörter gelesen hab. Jetzt, wo ich lese was ich vor Jahren geschrieben hab, komme ich mir selbst nicht mehr so scheiße vor. Ich mag mein altes ich, das ist mir jetzt klar. Ich weiß nicht was ich bin, eine denkerin oder was weiß ich aber eines weiß ich. Ich bin besser geworden. Ich bin stärker geworden. Ich stehe immer noch auch wenn ich immer noch Probleme habe, auch wenn es immer noch Situationen gibt, wo ich weinend zusammen breche aber ich stehe noch und ich werde für ewig stehen. Das hoffe ich. Ich hoffe, dass ich irgendwann sie Magie finden werde die ich suche, seid dem ich denken kann, solange ich sie nicht wirklich und wahrhaftig gefunden habe, geb ich mich mit Bücher, filmen, spielen und all den Dinge, die die Menschen erschaffen haben, um die Magie zu ersetzen zufrieden. Und sei es auch nur so, dass ich, wenn ich älter bin, ein Buch schreibe, es veröffentliche. Einen Film schreibe oder bei einem Regie führe. Im Theater auf oder hinter der Bühne zu stehen. Oder auch einfach nur einem Filmcharakter meine stimme zu geben, all das würde mir schon reichen um das leben leben zu können. Ich finde es schade wie die Magie dieser Welt verblasst, wie die Dinge, die ich wirklich interessant und aufregend und wichtig finde, einfach durch andere ersetzt werden. Durch die Technik oder einfach dadurch, dass die Menschen nun andere Dinge wert schätzen, die Welt kann sich nicht nur nach einer zeit oder einem Menschen richten. Ich hoffe mein Leben wird besser. Ich hoffe mein Leben wird wunderschön und ich hoffe, dass ich endlich finden werde wonach ich mich sehne. Und wenn nicht, hoffe ich dass ich trotzdem die Kraft habe, zu bleiben denn, wenn die Magie nicht hier ist muss sie woanders sein, nicht wahr? Muss sie dann nicht dort sein, wo der Tod auch ist? Aber ich bezweifle das man als Selbstmörder die Magie geschenkt bekommt und genau deswegen muss ich warten. Suchen und warten. Ich hoffe ich schaffe das.

Dienstag, 27. August 2013

Dont know?

Ich hab keine Ahnung was ich schreiben soll. Ich fühle mich grade so schrecklich, so missverstanden und so verlassen. Die neue schule ist schrecklich, kaum auszuhalten, die ganzen dummen Dinger mit meinem Kugelschreiber zu erstechen. Wollen sozialpädagogen werden und lachen doch über Menschen die anders sind, sind doch so oberflächlich und missgestalten wie fast jeder Mensch auf dieser Welt. Ich will mich verkriechen, in meine filme, meine Bücher, hineintauchen wie in einen See. Immer noch deprimierend dass das nicht geht. Warum nicht? Woher haben die Menschen diese Geschichten , die manGier des schreibens? Irgendetwas davon muss wahr sein. Irgendwas. Und ich will es finden, zwischen den Zeilen und Bildern, egal wie lang ich suchen muss. Nur noch im Bett verkriechen und lesen, das wäre was. Aber nein. Scheiß schule scheiß System. Und ich bin nicht besser. Will auch so schön und dünn sein wie das verdammt Schönheitsideal vorschreibt. Tue auch so viel dafür obwohl ich genau weiß wie krank und pervers so was ist. Wenn unser ideal jetzt schon im Bereich des untergewichts liegt, was ist dann erst in 20 Jahren? in 30? sind wir dann nur noch Skelette oder was? Sinnlos diese Logik. Die alten Griechen waren toll, glaubten an Götter und Fabeln wie es keine anderen gibt, liebten Frauen mit einer normalen Figur, Aber damals waren die Menschenrechte noch nicht erfunden, also keine gute Idee, ein supergenie zu werden , eine Zeitmaschine zu erfinden und ins alte Griechenland zu reisen. Was dann? So viel abnehmen, bis ich nur noch so viel wiege wie ein Wort? Mich zu einem solchen umformen und in ein Buch schlüpfen? Nach Japan ziehen und professionelle mangafigur werden. Irgendwie so was. Solang überleben bis irgendwer es geschafft hat eine andere Welt zu finden. Eine schöne, wunderbare Welt mit Dingen, die in dieser nicht möglich sind. Ich will in eine Welt der Magie. Eine, die Farben und formen hat die uns her verrückt werden lassen. Eine, die mehr zu mir passt. Dieser Wunsch wird wohl nie weggehen. 

Dienstag, 20. August 2013

Magie

Magie. Hast du schon mal darüber nachgedacht, was sie ändern könnte? Für uns alle? Was all die Autoren und Geschichtenschreiber für uns geschaffen haben, eine Welt voller Farbe und Form. hast du dir schon mal gewünscht dort zu sein? ewig zu leben, als Zauberer oder Hüter? Mit ein wenig Magie die Welt besser machen, Frieden bringen und Menschen glücklich machen. Wenn einer weiß, wie es geht...wenn einer weiß, wie es gehen Könnte. Die Magie zu erschaffen. Für viele zugänglich zu machen, Intrigen und betrug auf zu halten. Herzen zu heilen, nur mit Geschichten. Menschen vergessen zu lassen nur mit Bildern. Menschen zum lachen zu bringen mit ein paar Sätzen. Wörtern. Autoren sind die wahren Magier dieser Welt, ja, schreiben ist die einzige Magie die wir beherrschen. Und nur wenige beherrschen sie gut, ihre Fantasie.
Ich wünsche es mir so sehr.
Tag für Tag mehr.
Atreyu, nimm mich mit!
Reiten auf fuchur durch das Land
was nur aus einem Buch besteht.
Gehe auf eine schule
Die nur Zauberbrei unterrichtet
leben in der Zukunft
in der Vergangenheit.
Krieg und Heldenmut.
So viele Geschichten.
Warum ist es denn nicht möglich
in wenigstens eine
hinein zu gehen?

Donnerstag, 1. August 2013

ifsodknlcxym

Ich bin so dumm
dummes Ding
warum habe ich das getan
werde ich es erzählen?
oder für mich behalten?
Ich bin so dumm Gott
ich kann nicht mehr
ich hasse mich
ich habe mich schon immer gehasst
meinen Körper
meinen Charakter
schon immer.

Dienstag, 30. Juli 2013

Abschalten

Musik
Lichter
Feuerwerk
Liebe 
Essen
Schlafen
Sex
Einfach nur
Abschalten 
Alles vergessen 
und sich in die Freiheit zu stürzen
ohne bedenken
ohne Druck
oder bedenken.
Ich liebe es
einfach nix zu tun
nur noch 10 Tage
dann geht es weiter
Druck
Lernen
Sorgen 
Ich will nicht.
Ich hab zu sehr Angst
vor dem neuen 
vor dem Neuanfang
was
wenn ich es nicht schaffe?
wenn ich versage?

Donnerstag, 4. Juli 2013

Another World

Ich liebe es
meine Augen zu schließen
und einfach 
ab zu tauchen
in meine Welt.
In meinen Kopf
zu träumen
von anderen Welten
wundersamen Tieren
wundervollen Menschen.
Ich liebe es
mich in einem Buch zu ertränken
ganz dort zu sein
in einem anderen Universum
Ich liebe es
in einem Film zu versinken
das Abenteuer mit zu erleben
so viele wunderschöne Leben
und welten
einfach in diesen zu verschwinden
mich in meinem Kopf zu verkriechen
und nie wieder heraus kommen.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Blickwinkel

Regen prallt auf sie wie tausend Pistolenkugeln. Sie muss zu ihm. Jetzt. Um bedingt. Sie beginnt zu rennen, schneller schneller. Da , am Tor des großen Hauses, welches von einer Hecke umschlossen ist. Da. Da ist er, dieser wunderschöne junge, den sie hat fallen lassen , vor einem halben Jahr. Einfach fallen lassen und sie wusste nicht wie sehr sie ihn vermissen wird. Sie lach innerlich. So laut, dass es fast aus ihrem Mund schallt. Sie hat ihn wieder, endlich. Und schon wirft sie sich in seine Arme, spürt seine wärme, die durch keine zu ersetzen war. Und dort stehen sie nun. Im dunkel, nass bis auf die Haut von regen, sich umarmend. Und sie ist so glücklich , wie sie es damals war.


Schreie, schreie gellen laut durch ihr Zimmer. Sie hämmert auf das Kissen ein, immer und immer wieder. Dumm. Naiv. Dumm. Naiv. Wie konnte sie nur so dumm sein? Einem Typen zu vertrauen, zu glauben das sie die einzige währe. Zu glauben, das hinter all dem Schmerz und der Verzweiflung die er ihr gebracht hatte, hinter all der Spott etwas gutes liegen würde. Jetzt war sie bei ihm. Sie. Sie ist besser für ihn. Viel besser. Ein weiterer Schrei durchfuhr ihre Kehle. Naives Miststück.


Sitzend am Laptop. Ich habe noch nie was anderes getan. Immer nur schreiben, schreiben, Wörter, Silben. Was bringt einem das? Was bringt es zu schreiben wenn die Wörter doch nicht raus kommen? Was bringt er zu versuchen zu verstehen, wenn man doch nicht begreift? Ich muss mich ablenken von diesem Hass. Nein , kein Hass. Mordlust? Bin ich schon so weit im Wahnsinn? Das ich Mord in betracht ziehe? Ein heißeres lachen kommt aus meiner Kehle, röchelnd und zynisch. Natürlich. Ich habe es schon so oft in betracht gezogen. Auch wegen kleinen, winzig kleinen Dingen. Blut stillt alles. Ach Gott, ich übertrieb mal wieder. Ich übertrieb immer. Doch er kann machen was er will. Natürlich kann er das. Ich bin nicht sein ganzes Leben, ein großer teil davon, natürlich, aber nicht das ganze. Ich lache wieder, diesmal leiser. Ich liebe und vertraue ihm. Aber ihr nicht.


Der Regen klatscht ihm ins Gesicht, nass und wohltuend bei der Hitze, die den ganzen Tag schon herrscht. Er lehnt sich gegens Tor, streicht sein nasses Haar aus seinen Augen und schaut auf die Straße. Sie müsste Bald hier sein, so weit war der weg ja nicht. Sie waren beide sauer. Natürlich. Oder nein, nicht beide. Sie wahr nicht sauer. Sie hasste die andere nur sehr. Zu sehr vielleicht, aber er versteht sie. Er versteht, dass man Menschen hasste, die Menschen, die man Selbst liebte Leid zugefügt hatte. Er lächelt. Er liebt dieses Mädchen. Wirklich. Dann hört er Schritte auf der Straße, etwas zu schnelle für seinen Geschmack. Das andere Mädchen kommt aus der Dunkelheit. Als er dieses Gesicht sieht, weiß er nicht, was er denken soll. Wie er reagieren soll Angeekelt? Was wird von ihm erwartet oder, was will er selber?. Er lächelt einfach und schließt sie kurz in seine Arme. Dann öffnet er das Tor. Man würde sehen, wie sich die Sache entwickelte. Auf jeden Fall hofft er das.

Dienstag, 18. Juni 2013

Zukunft

Ich habe nicht viel mit Leute in meinem alter zu tun. Ich kann sie alle nicht sehen, die yolo, swag Kinder. Die meisten von den Menschen mit denen ich zu tun habe, sind 2,3 Jahre älter als ich.
Nun, um es genauer zu sagen, alle um mich herum fangen an, sich weiter zu entwickeln. Werden 18. 
Machen ihren Abschluss. Und ich? Ich sitze da, bald in der 10. Klasse. Und dann? Neue Schule. Neue Menschen. Neue Lehrer. Ich schaff das schon, ganz leicht. Auch wenn ich mit diesem Abschluss ganz sicher nicht so willkommen auf unis bin, wie ich mit dem meiner jetzigen schule. Aber das ist mir so egal. Ich kann studieren, das reicht mir. Ich will einfach weg von diesem Gebäude, von diesen Erinnerungen an die schlimmste Zeit meines Lebens. An die Erinnerung, wie grausam Menschen sind. Und das man keinem von ihnen trauen kann. Ich hoffe einfach, dass ich zurecht komme. Das alles für immer hinter mir lassen kann. Eigentlich hab ich ne ziemlich klare Vorstellung von meiner Zukunft. Abi machen, ein Jahr ausklingen lassen. Dann Studium, umziehen mit ihm. In eine große Stadt, studieren. Gute Arbeit suchen. Aber was, wenn ich es nicht schaffe. Es ist, als würde sich eine große Fläche vor mir ausbreiten, ich stehe am Anfang eines Weges der grade vor mir liegt, ich könnte ihn einfach folgen. Aber ich mag es nicht einfach. Es gibt noch 4 andere Wege , manche mit Kakteen überzogen, manche genau wie der erste. Ich hab keine Ahnung mehr. Ich hasse das System. Ich liebe Magie. Ich wünschte es gäbe sie. Die Magie. Und nicht nur in meiner Vorstellung, sondern wirklich. 

Nope

Ich kann es nicht
ich bin nicht gut genug 
natürlich nicht
ich kann keinen Menschen rundum 
glücklich machen
ich wahr noch nie gut in sowas.
Ich habe Angst

unendliche Angst 
nicht genug zu sein
das ich es nicht schaffe
das ich in dem Moment 
vor schmerzen schreie
weil du nicht mehr da bist.
Das du zu viel schmerz
erlitten hast
und nicht mehr konntest
das ich ihn nicht lindern konnte
das du es doch tust
das du mich allein lässt.

Montag, 17. Juni 2013

Richtig

Zu allem gibt es eine Anleitung
wie redest du richtig
wie schreibst du richtig
wie ließt du richtig
wie siehst du richtig aus
wie lebst du richtig
Warum sind so darauf fixiert
alles richtig zu machen?
Nichts falsches zu sagen
aus der Angst
andere würde einen anschauen
und über die Dummheit
zu lachen.
Dabei ist diese Dummheit
genau die Intelligenz
die manchen fehlt.
Die begabung
du zu sein.
Die wunderschöne eigenschaft
sich nicht an eine
sterbende und kranke
Gesellschaft
ein zu gliedern.
Lasst uns doch einmal
wir selbst sein
lasst uns einmal
das sagen was wir denken
lasst und einmal
drauf scheiße
was andere denken
lasst uns einmal
Nicht richtig sein.

Dienstag, 11. Juni 2013

Traumfigur

Ich sehs doch
jeden Tag mehr.
warum sträubt sich mein Kopf so sehr
dagegen etwas zu tun?
Warum kann ich nicht
anstatt rum zu heulen
einfach etwas tun.
Ich will doch
so
verdammt
sehr.
Aber immer wenn ich darüber nachdenke
spüre ich einen Ekel
eine Abscheu
eine Trauer darüber, nicht so schön zu sein
wie ich bin.
Ich werde weiter dagegen kämpfen
gegen diese Ablehnung
bis ich es kann
bis ich es schaffe
und dann irgendwann
irgendwann
so aussehe

Sonntag, 9. Juni 2013

Schwierig

Ich bin Schwierig 
ich bin kompliziert
und manchmal
bin ich kaum aus zu halten.
Ich schlage und schreie
beiße und kratze.
Dazu bin ich auch nicht besonders
sehe nicht besonders aus
mein Charakter ist nicht besonders
ich kann niemanden wirklich
etwas bieten.
Doch wer mich trotz allem
festhält
nicht gehen lässt
mich immer noch Liebt
und bei sich haben will
der wird vielleicht auch schöne Momente 
mit mir haben
Ich hoffe
das ein paar Menschen
mich lieben 
wie ich bin
ich hoffe
das manche mich nicht hassen
und ich hoffe 
das ich irgendwann
für immer
und voll und ganz
glücklich werden kann.

Donnerstag, 6. Juni 2013

0937

Ich weiß nicht mehr was ich denken
was ich sagen 
was ich schreiben
was ich tuen soll
ich weiß nicht mehr 
wer ich bin
wer die anderen sind.
Was Realität 
und was Traumwelt ist
wo ich bin.
Wer ich bin.
Was von mir erwartet wird.
wen ich mag
wen ich Hass
mein Kopf ist voll
von Gedanken
und in der nächsten Sekunde 
wieder leer
wie ein tiefer See
allein.
so Herrgott allein
Ich weiß gar nichts mehr
ich weiß nicht
wie ich leben soll.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Cleft

Schmerz groß und mächtig umhüllte er meinen ganzen Körper, wachsend, als wäre er darauf aus mir die Luft ab zu schnüren, bis ich jämmerlich ersticke.
Warum? 
Dieses worte hallten in meinem Kopf, sprang dorthin herum. Warum? Nein. Er würde so was nicht sagen, er hat schon viele schlimme Sachen gesagt aber das..dieser Spott. 
Du wusstest es. Sie war wieder da. Warum auch nicht? Sie wahr immer da. 
Tränen rannen über mein Gesicht, flossen unerbittlich. Du wusstest das er so denkt. Das alle so denken. Über dich. Du, die in Selbstmitleid ertrinkst und allen, allen zur last fällst. Mit dir hält er niemand lange aus. Es ist vorbei. Sie sollte still sein. Ablenken. Irgendwie Ablenken. Ich schaute auf mein Handy, wie in Trance. Ausgeschaltet. Natürlich, ich hatte es ausgemacht, um nicht sehen zu müssen wie es weiter ging.
Sie wurde jetzt lauter, ihr lachen und dieser zynische Klang ihrer stimme. Und krank? Du bist nicht krank, du hast kein Fieber, das weißt du. 40 Fieber hahahahahahahaha, natürlich. Natürlich. DU willst doch bloß nicht zur schule. DU bist doch zu schwach, um diese restlichen Wochen noch zu bestehen! Zu DUMM um nicht die Klasse wiederhohlen zu müssen. 
Lachen. Lachen überall. In meinem Kopf in meinem Zimmer. Meine Stirn fühlt sich an als könnte man Eier drauf braten, der ganze Raum zieht sich zusammen, wird groß und klein, wartet darauf mich zu verschlingen. Alles ist laut, Geräusche von Gitarren und lachen, so lautes, krankes lachen überall. 
Dann stille. 
Ich sitze mit beiden Händen auf die Ohren gepresst in meinem Bett. Blinzle, als die sonne aus meinem Fenster meine Augenlieder kitzelt. Der Laptop steht vor mir, mit der offenen Seite meines Blogs. Meine Hände bewegen sich über die Tastatur. Langsam. Als würde ein Geist sie steuern formen sie Worte, die mir Erleichterung verschaffen. Und ich schaue zu. Lese sie Worte eines nach dem anderen. Was genau ist grade nochmal passiert?

Dienstag, 4. Juni 2013

Sometimes

Manchmal vermisse ich dich
Manchmal denke ich an dich.
Manchmal lache ich wegen dir
Manchmal weine ich wegen dir
Manchmal bin ich wegen dir glücklich
Manchmal wegen dir verzweifelt
Manchmal komme ich mir so vor, als wäre ich du
Manchmal weiß ich nicht wie ich mit dir umgehen soll
Manchmal bin ich stinkwütend auf dich
Manchmal will ich nur in de Arm genommen werden
Manchmal will ich dich anschreien
Manchmal will ich dich streicheln und dir sagen, dass alles gut wird.
Manchmal bist du ein Idiot
Manchmal die wunderbarste Person auf diesem Planeten
Aber im großen und ganzen
kann ich nicht ohne dich.
Ich bin glücklicher mit dir.
Ich brauche dich.
Im großen und ganzen
werde ich dich
Idioten
Immer lieben.

Sonntag, 2. Juni 2013

Wunderschön.

Hey, du.
Ja, du, dich meine ich.
Du bist wunderschön.
Und nein, das ist nicht einfach so dahergesagt. Es stimmt.
Du bist eine wundervolle Person.
Du bist unglaublich nett und hübsch, hilfst immer anderen und auch mir hast du sehr geholfen.
Während du diesen Text ließt wirst du dir sagen, dass ich dies einfach nur so schreibe.

Weil ich meinen Blog schöner machen will.
Aber nein, dieser Text ist nur für dich bestimmt.
Nur für dich.
Damit du einsiehst wie schön du bist.
Damit du merkst, das du nicht an die zu zweifeln brauchst denn du
bist perfekt so wie du bist. 
Egal was andere sagen, seien es Yolo Kinder, Biester oder sogar deine eigenen Eltern.
Ich mag dich so wie du bist.
Ich beneide dich um deine Schönheit.
himmle sie an so oft ich kann

Und bitte versuche
für mich
dich selbst zu akzeptieren.
Zu erkennen, dass du nicht fett bist.
Keine krumme Nase, zu große oder zu kleine Augen hast.
Das du wunderschön bist, du wie bist.
Das dein Charakter wundervoll ist , wie er ist.
Das du einfach nur du sein musst
um wundervoll zu sein.


Donnerstag, 30. Mai 2013

fat girl, fat girl, what you gonna do?

Es wäre so einfach
ab zu nehmen
schön zu sein
aber warum kann ich nicht?
Warum brauche ich das ganze verschiffte , fette essen?
Ich weiß wie ich davon werden.
Meine Finger passen nicht mehr um mein Handgelenk.

Ein wenig Sport.
Ein bisschen weniger essen.
Warum bin ich so schwach?
Warum kann ich das nicht?
Ich will doch.
Ich will schön werden.

Ich will nicht mehr so sein.
Warum kann ich es nicht  einfach wegschneiden?
Das ginge schnell.
Wegsaugen.

Ich will das es weg geht.
Lass mich bitte schön sein.
Lass mich bitte dünn sein.